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Klavier- Unterricht für Lehrer / Musiker
Mein abgeschlossenes Musikstudium sowie der Besuch zahlreicher Klavierkurse, die Auswertung verschiedener Methoden, verbunden mit einer langjährigen Unterrichtspraxis ermöglichen mir eine differenzierte, pädagogische Arbeit.
Meine Fähigkeit, auf rationellstem Weg individuelle klaviertechnische Anforderungen mit relativ geringem Aufwand an Übungszeit zu bewältigen, gründet darin, dass ich von der „harmonischen Bauart“ des menschlichen Körpers ausgehe und nicht von der Mechanik des Klaviers.
Das bedeutet, das durch ökonomischen Einsatz von Schwerkraft und Muskelimpulsen richtige und kraftsparende Bewegungsabläufe erreicht und einseitige auxothome Muskelanspannung vermieden werden.
Ich gehe aus von der Fähigkeit der menschlichen Wahrnehmung, eine riesige Zahl unabhängiger Elemente zu einem einzigen Eindruck zu verbinden, und zum anderen vom Mass der Spielfertigkeit, die ein Klavierspieler besitzen muss, um so viele Noten so schnell hintereinander spielen zu können, dass sie zu einer zusammengehörigen Einheit verschmelzen.
Franz Liszt sagte einmal, die Musik liegt zwischen den Tönen. Das heisst, was zwischen den Tönen passiert, ist von Bedeutung. Ist ein Ton oder Akkord richtig oder falsch, ist der Weg dorthin verantwortlich. Aktion = Reaktion (Hermes Trismegisto)
Der spielerische Bewegungsablauf muss in Bezug auf das Kompositionsmuster richtig das heisst harmonisch sein, damit eine Einheit zwischen Komposition, Instrument und Spieler entsteht. Diese Einheit ergibt die Synthese, die das musikalische und geistige Nachschaffen eines Kunstwerkes erst ermöglicht.
Isolation, Trennung und Vereinzelung ist dem weltharmonischen Prinzip entgegengesetzt und führt zu mühsam erkauftem Erfolg.
Die Harmonie dagegen wirkt verbindend und bedeutet das gesetzmässige Verhalten aller Teile zueinander.
Um es ganz einfach auszudrücken, ich übertrage das weltharmonische Urprinzip auf das Klavierspiel.
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